Wer hat den Axel erfunden?
Der Axel ist nach dem norwegischen Eiskunstläufer Axel Paulsen benannt. Den ersten einfachen Axel zeigte Paulsen 1882 in Wien, allerdings außerhalb eines Wettbewerbs.
Der Sprung startet vorwärts und landet rückwärts. Deshalb hat er eine halbe Umdrehung mehr als die anderen: Ein einfacher Axel hat 1,5, ein doppelter 2,5 und ein dreifacher 3,5 Umdrehungen. Die erste Frau, die einen Axel im Wettbewerb sprang, tat das Anfang der 1920er Jahre. Der erste doppelte Axel gelang bei den Olympischen Winterspielen 1948. Mehr zum Sprung steht auf der Seite Axel.
Woher kommen Salchow, Lutz und Rittberger?
Der Salchow wurde 1909 von Ulrich Salchow aus Schweden erfunden und trägt seinen Namen. Der Lutz ist nach dem österreichischen Eiskunstläufer Alois Lutz benannt, der ihn 1913 zeigte.
Beim Rittberger, international Loop genannt, ist die Herkunft unsicher. Vermutlich hat Werner Rittberger aus Deutschland den Sprung geschaffen. Im Deutschen und im Russischen heißt er bis heute Rittberger. Zu den Sprüngen gibt es die Seiten Salchow und Lutz.
Wer hat den Flip und den Toeloop erfunden?
Beim Flip ist die Herkunft nicht gut dokumentiert, der Erfinder ist nicht sicher bekannt. Möglicherweise hat Bruce Mapes aus den USA den Sprung geschaffen.
Der Toeloop wurde in den 1920er Jahren von Bruce Mapes erfunden. Wie die Sprünge heute aussehen und sich unterscheiden, steht im Ratgeber Eiskunstlauf-Sprünge erklärt.
Seit wann gibt es Meisterschaften der Herren?
Die Europameisterschaften der Herren beginnen in der ISU-Medaillenliste 1891 in Hamburg, die Weltmeisterschaften der Herren 1896 in St. Petersburg.
Wie heute gewertet wird, steht unter Regeln und Wertung im Eiskunstlauf. Einen Überblick über Einzellauf, Paarlauf und Eistanz gibt Disziplinen im Eiskunstlauf, Wettbewerbe und Termine stehen unter Termine und Wettbewerbe.
Quellen (Stand 2026-10-04)
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