Wozu dienen Kufenschoner und Socken für Kufen?
Kufenschoner sind für Wege abseits des Eises gedacht, Socken für Kufen für den Transport.
Kufenschoner schützen die Kufen laut Risport vor Beschädigungen durch Kontakt mit harten oder rauen Oberflächen. Sie verhindern versehentliche Schnitte, wenn die Kufen mit den Händen in Berührung kommen. Risport schreibt außerdem, dass man die Hülsen regelmäßig reinigen sollte, damit sich weder Schmutz noch Wasser ansammeln.
Jackson nennt das Tragen von Kufenschoner beim Gehen in Schlittschuhen eine gute Gewohnheit, die von Anfängern bis zu Weltmeistern befolgt werde. Die Hülsen gibt es nach seinen Angaben in vielen Farben und Stilen.
Socken für Kufen nehmen Feuchtigkeit auf und können verhindern, dass die Kufen rosten. Sie sollten vor dem Transport angelegt und danach wieder entfernt werden.
Ein Schraubendreher gehört nach Jackson in die Schlittschuhtasche. Die Schrauben sollten regelmäßig daraufhin geprüft werden, dass sie fest sind. Wer noch keine Schlittschuhe hat, findet Hilfe unter Schlittschuhe kaufen und Schlittschuhgröße finden.
Wie schützt man Kufen vor Rost?
Kufen sollten nach dem Gebrauch trocken sein und nicht in nassen Hülsen stecken.
Jackson beschreibt Rost als braun und flockig. Er macht Schlittschuhe unsicher. Kufen können in nassen Kufenschoner in weniger als 20 Minuten rosten. Überschüssiger Schnee sollte deshalb entfernt werden, bevor die Hülsen angelegt werden. Weiche Hülsen können ebenfalls Feuchtigkeit zurückhalten, darum sollten sie entfernt werden.
Beim Aufwärmen der Kufen bildet sich Kondenswasser. Sie sollten dann erneut abgetrocknet werden.
Für den Schutz nennt der Hersteller eine dünne Schicht leichtes Öl auf der Schleifkante, regelmäßig aufgetragen. Genannt werden eine kleine Menge WD-40 oder 3-in-1-Öl auf einem Tuch, die eine Schutzbarriere bilden.
Wie oft müssen Schlittschuhe geschliffen werden?
Jackson nennt je nach Nutzung unterschiedliche Richtwerte.
Anfänger sollten ihre Schlittschuhe alle 8 bis 10 Wochen schleifen lassen. Professionelle Eiskunstläufer tun es in der Regel alle 2–3 Wochen intensiven Trainings. Eine dritte Angabe bezieht sich auf die Laufzeit: etwa alle 10–12 Stunden Eislaufen.
Als praktisches Zeichen gilt: Kufen sollten geschliffen werden, wenn sie unangenehm zu rutschen beginnen.
Bei Schlittschuhen vom Hersteller und Softec sind die Kufen im Werk geschärft und sofort einsatzbereit. Nach dem Kauf wird trotzdem eine professionelle Schärfung empfohlen. Ein Schleifstein oder ähnliche Werkzeuge sollten nicht anstelle eines professionellen Schliffs verwendet werden. Gefrorene Ablagerungen wie Steine oder Zweige können die Kufen oberflächlich beschädigen. Mehr zum Thema steht unter Schlittschuhe schleifen.
Wie pflegt und lagert man die Stiefel?
Nach jedem Gebrauch sollten die Stiefel abgewischt werden und bis zur nächsten Eislaufsitzung trocknen.
Der Hersteller schreibt vor, die Feuchtigkeit von Innen- und Außenseite abzuwischen. Gelockerte Schnüre und eine geöffnete Zunge sorgen für bessere Luftzirkulation und schnelleres Trocknen. Die Einlegesohlen zu entfernen hilft ebenfalls. Zum Reinigen der Schlittschuhe reichen ein weiches Tuch, milde Seife und Wasser.
Für die Lagerung gelten diese Hinweise:
- Nicht in der Nähe einer Heizöffnung lagern: Das trocknet die Materialien aus und führt zum Reißen.
- Nicht im Kofferraum eines Autos lagern: Extreme Temperaturen führen zu vorzeitiger Verschlechterung.
- In einer temperaturgesteuerten Umgebung wie dem Schlafzimmer lagern.
Ausführlicher geht es unter Schlittschuhe pflegen weiter.
Mehr zu diesem Thema
Allgemeine Informationen und Angaben ohne Gewähr.
Redaktion eiskunstlauf.de. Inhalte werden mit KI-Unterstützung erstellt.