Woran unterscheidet man die Sprünge?
Die Sprünge lassen sich in Kantensprünge und Zehensprünge einteilen. Bei den Zehensprüngen hilft die Zehe beim Absprung.
Nach der ISU ist der Salchow ein Kantensprung. Er springt von einer rückwärts innen Kante eines Fußes ab und landet auf der rückwärts außen Kante des anderen Fußes. Der Rittberger (im Regelwerk Loop) ist ebenfalls ein Kantensprung: Absprung und Landung erfolgen auf derselben rückwärts außen Kante.
Zu den Zehensprüngen zählen Toeloop, Flip und Lutz. Der Toeloop springt von und auf derselben rückwärts außen Kante. Der Flip springt von einer rückwärts innen Kante ab und landet auf der rückwärts außen Kante des anderen Fußes. Der Lutz ist laut ISU ein mit der Zehe unterstützter Sprung, der von einer rückwärts außen Kante abspringt und auf der rückwärts außen Kante des anderen Fußes landet.
Einzelne Sprünge im Detail: Salchow, Toeloop, Flip, Lutz, Rittberger.
Was unterscheidet Flip und Lutz?
Beide Sprünge sind Zehensprünge mit gleicher Landung, sie unterscheiden sich in der Absprungkante.
Die ISU beschreibt, dass der Flip von einer rückwärts innen Kante abspringt, der Lutz dagegen von einer rückwärts außen Kante. Bei beiden folgt die Landung auf der rückwärts außen Kante des anderen Fußes. Wer die beiden Sprünge auseinanderhalten will, achtet also auf die Kante unmittelbar vor dem Absprung.
Der Lutz ist nach dem österreichischen Eiskunstläufer Alois Lutz benannt, der ihn laut ISU 1913 ausführte.
Was ist beim Axel anders?
Der Axel ist der Sprung mit Vorwärtsabsprung.
Nach Angaben der ISU hat der Axel einen Vorwärtsabsprung, aber eine Rückwärtslandung. Deshalb hat ein einfacher Axel tatsächlich 1,5 Umdrehungen. Benannt ist er nach dem norwegischen Eiskunstläufer Axel Paulsen.
Mehr zum Sprung selbst steht unter Axel.
Wie viele Sprünge gehören in ein Programm?
Im Kurzprogramm ist eine Sprungkombination aus zwei Sprüngen erforderlich.
Bei einer Sprungkombination ist laut ISU der Landungsfuß des einen Sprungs der Absprungfuß des nächsten. Sie kann aus bis zu drei Sprüngen bestehen.
Ein Euler (Halber Loop) zwischen zwei gelisteten Sprüngen einer Kombination wird nicht gewertet. Er zählt auch nicht zur Zahl der erlaubten Sprünge in der Kombination.
Wo steht mehr zur Wertung?
Weitere Hintergründe zu Punkten und Vorschriften finden sich unter Regeln und Wertung im Eiskunstlauf.
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