Schlittschuhe schleifen

Ratgeber

Schlittschuhe lässt man schleifen, sobald sie unbequem zu gleiten beginnen, und zwar nur bei einem seriösen Kunstlaufschlittschuh-Schleifer. Neue Schlittschuhe von Jackson sind ab Werk geschliffen, eine professionelle Schärfung empfiehlt der Hersteller aber bald nach dem Kauf.

Benötigen neue Schlittschuhe einen Erstschliff?

Neue Schlittschuhe lassen sich sofort nutzen, ein Schliff wird trotzdem empfohlen. Jackson schreibt, dass neue Schlittschuhe ab Werk geschliffen sind und direkt aus der Schachtel verwendet werden können. Eine professionelle Schärfung soll aber bald nach dem Kauf folgen.

Wer gerade erst Schlittschuhe gekauft hat, kann also aufs Eis gehen, sollte den Schliff aber nicht lange aufschieben. Hilfe bei der Auswahl gibt der Beitrag Schlittschuhe kaufen.

Wie oft muss man Schlittschuhe schleifen lassen?

Einen festen Abstand gibt es nicht, wohl aber ein Zeichen. Der Hersteller schreibt, dass eine Schärfung durchgeführt werden sollte, wenn die Schlittschuhe unbequem zu gleiten beginnen.

Der Hersteller hält es außerdem für wichtig, ein Protokoll zu führen, wie lange man zwischen den Schärfungen skatet. So lässt sich mit der Zeit erkennen, wie viele Eiszeiten bis zur nächsten Schärfung vergehen.

Ist es schlimm, wenn Schlittschuhe nicht geschliffen sind?

Für das Laufen macht es einen Unterschied, denn scharfe Kufen helfen bei der Kontrolle. Laut dem Hersteller ermöglichen sie es dem Läufer, tiefe Kanten aufzubauen und zu kontrollieren, und sie bieten Stabilität und Halt.

Auch bei den Elementen zeigt sich der Schliff. Sprünge, Pirouetten, Übergänge und Fußarbeit können nach Angaben des Herstellers mit scharfen Kufen leichter ausgeführt werden.

Welcher Hohlschliff passt zu welchem Eis?

Die Tiefe des Hohlschliffs bestimmt, wie viel Halt und wie viel Gleiten man hat. Nach Angaben des Herstellers bedeutet ein flacherer Hohlschliff weniger Halt und erhöhtes Gleiten, ein tieferer dagegen mehr Halt und weniger Gleiten.

Kann man seine Schlittschuhe selber schleifen?

Der Hersteller rät davon ab: Schlittschuhe sollten nur bei einem seriösen Kunstlaufschlittschuh-Schleifer geschliffen werden.

Selbst übernehmen kann man den Schutz der Kufe. Der Hersteller nennt WD40 oder 3-in-1-Öl, das auf einem Tuch dünn auf die Kufe aufgetragen eine Schutzschicht bildet. Ein dünner Ölfilm auf der Schleifkante sollte regelmäßig aufgetragen werden, um Rost und Korrosion zu verhindern.

Wie pflege ich die Kufen meiner Schlittschuhe?

Die Kufen müssen vor allem trocken bleiben, denn Feuchtigkeit ist laut dem Hersteller der wichtigste Faktor für die Verschlechterung von Kunstlaufschlittschuhen. Nach dem Verlassen des Eises sollten Schnee und Wasser von den Kufen entfernt werden. Kufen und Montagefläche trocknet man mit einem dicken Baumwolltuch.

Kufenschoner außerhalb des Eises sind nach Angaben des Herstellers eine gute Gewohnheit bei allen Läufern vom Anfänger bis zum Weltmeister. Nasse Kappen sind allerdings ein Risiko: Kufen können darin in weniger als 20 Minuten rosten. Soaker sind Schutzhüllen, die Feuchtigkeit auf den Kufen aufnehmen und sie vor dem Rosten bewahren. Sie sollten nach dem Transport entfernt werden.

Die Schrauben sollten regelmäßig daraufhin überprüft werden, ob sie angezogen sind. Weitere Hinweise zu Schuh und Lagerung stehen in Schlittschuhe pflegen und aufbewahren. Der Hersteller rät, die Schlittschuhe nach dem Transport aus der Tasche zu nehmen, damit das Material trocknet und Schimmelbildung verhindert wird. Im Kofferraum eines Autos sollen sie wegen der extremen Temperaturen nicht gelagert werden, und nicht in der Nähe von Heizkörpern oder Heizungsöffnungen, da dies das Material austrocknet und zum Reißen führt.

Quellen (Stand 2026-10-02)
Stand der Angaben: 02.10.2026.
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