GOE (Grade of Execution im Eiskunstlauf)

Glossar

Die GOE (Grade of Execution) ist eine Bewertungsskala, auf der Richter die Qualität von ausgeführten Elementen bewerten.

Die Skala reicht von +5 bis -5. Pro Segment gibt es ein Panel von maximal 9 Richtern. Bei Richter-Panels wird für jedes Element der höchste und der niedrigste Wert ignoriert, aus den übrigen Werten wird der Durchschnitt berechnet. Dieser Durchschnitt ohne die Extremwerte ergibt die finale GOE, die laut ISU das gesamte Element widerspiegelt.

Welches Element ausgeführt wurde und in welcher Schwierigkeitsstufe, legt das Technical Panel fest. Bei Uneinigkeit entscheidet die Mehrheit der drei Mitglieder des Technical Panels. Die Namen der Elemente erscheinen den Richtern sofort auf dem Bildschirm. Die GOE ist davon getrennt: Der Basiswert hängt vom Schwierigkeitsgrad ab, etwa von der Anzahl der Umdrehungen bei Sprüngen oder vom Level bei Spins und Steps. Die Gesamtpunktzahl eines Elements ergibt sich, indem der Durchschnitt ohne die Extremwerte der GOE zum Basiswert addiert wird. Alle Elementpunktzahlen eines Programms summieren sich zum Technical Score. Weitere Grundlagen stehen unter Regeln und Wertung im Eiskunstlauf.

Quellen (Stand 2026-10-02)
Stand der Angaben: 02.10.2026.
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