Die Sprungart bestimmt den Namen: Es gibt Vierfachsprünge als Toeloop, Salchow, Rittberger (Loop), Flip, Lutz und Axel. Die Zahl der Umdrehungen wirkt sich auf den Wert aus: Nach der ISU hängt der Grundwert eines Sprungs von der Zahl der Umdrehungen ab. Wird ein Sprung als herabgestuft („downgraded“) gewertet, gilt die Wertetabelle für eine Umdrehung weniger.
Die Scale of Values der Saison 2026/27 (ISU Communication 2786, Stand 2. Juni 2026) nennt für die sechs Vierfachsprünge diese Grundwerte, in der Reihenfolge der Schwierigkeit:
- Vierfach-Toeloop: 9,50 Punkte
- Vierfach-Salchow: 9,70 Punkte
- Vierfach-Rittberger (Loop): 10,50 Punkte
- Vierfach-Flip: 11,00 Punkte
- Vierfach-Lutz: 11,50 Punkte
- Vierfach-Axel: 12,50 Punkte
Die ISU veröffentlicht die Werte jedes Jahr neu, sie können sich ändern.
Im Kurzprogramm der Saison 2026/27 darf der zweite Solosprung bei Senior Men ein Dreifach- oder Vierfachsprung sein, bei Senior Women ist es ein Dreifachsprung. Bei Junioren ist im Kurzprogramm nur der vorgeschriebene Doppel- oder Dreifachsprung erlaubt (Rule 611). In der Kür dürfen von allen Sprüngen mit drei oder mehr Umdrehungen nur zwei zweimal gesprungen werden, und von diesen beiden Wiederholungen darf nur eine ein Vierfachsprung sein (Rule 612). Einen Überblick über alle Sprünge gibt der Ratgeber Eiskunstlauf-Sprünge erklärt.
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